Die Stadt Bludenz darf die Bewohner/innen der Südtirolersiedlung nicht im Regen stehen lassen

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Das Schreiben der Alpenländischen Heimstätte an die Mieter/innen der Südtirolersiedlung sorgt für Aufregung im Städtle. Darin heißt es, dass die Erhaltung der Südtirolersiedlung  wirtschaftlich nicht vertretbar sei und nicht mehr den ökologischen Standards entspricht. Die Bausubstanz weist eine schlechte Qualität auf und Barrierefreiheit kann nicht gewährleistet werden. Die Stadt Bludenz wurde informiert, dass leerstehende Wohnungen teilweise nicht mehr und je nach Lage sowie Zustand nur mehr auf drei Jahre befristet vermietet werden. Das Schreiben, das nicht persönlich adressiert wurde, bereitet den Mieter/innen ordentlich Sorgen. Wie soll es weitergehen? Was sind unbefristete Mietverträge wert?

Das Team Mario Leiter stellt sich auf die Seite der verunsicherten Bewohner/innen und fordert den Bürgermeister als Obmann des Wohnungsausschusses und künftiges Aufsichtsratsmitglied der Alpenländischen Heimstätte auf, sich für die Mieter/innen einzusetzen und Klarheit zu schaffen! Im Diskussions- und Planungsprozess muss der Bürgermeister klar Stellung beziehen, das ist man den Personen in der Siedlung schuldig.

Viele wohnen schon längere Zeit in der Siedlung und haben auch einiges in die Heizungen und Wohnungen investiert. Das kann ja nicht alles vergebens sein. Etliche Mitglieder im Team Mario Leiter haben sich oft persönlich ein Bild von den Sorgen und Anliegen der Bewohner/innen gemacht.

Das Fehlen eines Ortsvorstehers zeigt sich um diese Thematik einmal mehr ganz deutlich. Er oder sie wäre doch eine Verbindung zwischen der Stadt, der Wohnbaugenossenschaft und den Mieter/innen. Die politische Mehrheit in der Stadt hat das verhindert, die Bürger/innen müssen es ausbaden.

Das Team um Vizebürgermeister Mario Leiter hat in der öffentlichen Sitzung der Stadtvertretung dahingehend eine dringliche Anfrage an den Bürgermeister gestellt.