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Arthur Tagwerker
Stadtrat für Hoch- und Tiefbau und
Friedhofswesen
T
0676 7799833
E
atagwerker@a1.net |
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Betriebsansiedlungskonzept der SPÖ
Bludenz
Richtungsweisend für die
Zukunft
Bludenz verfügt über vergleichsweise wenig gewidmete
Betriebsgebiete, die zudem zum Großteil bebaut sind. Nur drei
größere Liegenschaften mit einer Betriebsgebietswidmung sind noch
unbebaut und würden so theoretisch zur Betriebsansiedlung zu
Verfügung stehen. Die Eigentümer dieser Grundstücke sind aber nicht
zum Verkauf an Betriebe bereit. Zudem sind die gewidmeten
Betriebsflächen meist von Wohnhäusern umgeben. Gerade aber die Nähe
zur Wohnbebauung führt für Gewerbebetriebe zu weitreichenden und
aufwändigen Auflagen zum Schutz der Nachbarn. Es fehlt in Bludenz an
attraktiven und auch verfügbaren Flächen für Betriebe. Dies führt
nicht nur dazu, dass kaum eine Möglichkeit besteht, neue Betriebe in
Bludenz anzusiedeln. Ohne adäquate Flächen für Betriebe werden auch
weiterhin Bludenzer Betriebe abwandern und Arbeitsplätze verloren
gehen. Ohne Flächen keine Betriebe – Ohne Betriebe keine
Arbeitsplätze. Im Bereich Paschg befinden sich große
zusammenhängende Flächen, die ausgezeichnet für eine Bebauung
geeignet und durch die Nähe zur Autobahn für Betriebe attraktiv
wären. Durch genügend Abstand zu den bestehenden Wohngebäuden im
Brunnenfeld und Unterbings können auch Konflikt mit Wohnnachbarn von
vorne herein verhindert werden. Insgesamt könnten langfristig in der
Paschg bis zu 30 ha an Betriebsgebieten geschaffen werden. Dies
könnte bis zu 1000 zusätzliche Arbeitsplätze für unsere Stadt
bedeuten. Ein solches Projekt kann nicht von heute auf morgen
umgesetzt werden. Es muss aber Ziel der Stadtentwicklung sein, diese
Chance ehest wahrzunehmen und in Etappen ein funktionierendes
Betriebsgebiet zu schaffen. Hierzu bedarf es einer umsichtigen
Planung, eines Dialoges mit den Grundeigentümern und einer
offensiven und nachhaltigen Betriebsansiedlungsstrategie. Bereits
vor 15 Jahren wurde über ein Betriebsgebiet in der Paschg
diskutiert. Passiert ist bisher – leider – nichts – dank der ÖVP! |
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Betriebsansiedlung als Chance
Die Ansprüche an den Raum haben
sich deutlich erhöht. Es wird immer schwieriger, sämtliche Bedürfnisse
zu befriedigen, ohne dass dabei die räumlichen Qualitäten in
Mitleidenschaft gezogen werden. Durch strategische Konzeptionen und
Interessensausgleich sollen Räume von bestmöglicher Qualität geschaffen
werden!
Dies ist Aufgabe der Raumplanung, deren Zielsetzung die Schaffung
qualitativ hochwertiger Standorte (Vorzugs. –und
Ausschlusswidmung für bestimmte Nutzungen) mit
hoher Lebensqualität sowie die Erschließung ungenutzter Potenziale und
die Reduktion/der Ausgleich von Interessens-/Nutzungskonflikten ist.
Geographisch gesehen liegt die Stadt Bludenz in einem Talkessel, welcher
kaum freie Flächen für nötige Betriebsansiedlungen zur Verfügung stellt.
Genau mit diesem Wissen ist es umso wichtiger sich bestehenden
Betriebsflächen, welche brach liegen und verfügbar sind, zu widmen und
Konzepte und Strategien zu entwickeln, um den Standort Bludenz für
Betriebe so attraktiv als möglich zu gestalten. Nachdem es sich
in den vergangenen 13 Jahren gezeigt hat, dass eine neoliberale
Wirtschaftspolitik der ÖVP Bludenz nicht den gewünschten Erfolg gebracht
hat – siehe Tabelle Kommunalsteuerentwicklung - gilt es nun,
seitens der Stadt Bludenz, sich folgende Ziele und deren Umsetzung vor
Augen zu führen.
Ziele:
-
Erhalt und Neuansiedlung von
Unternehmenszentralen –
Arbeitsplatzsicherung und Schaffung
- Stärkung gemischter
Siedlungs- und Wirtschaftsstrukturen
- Nutzung der regionalen,
lokalen Potenziale
-
Förderung der klein- und
mittelstädtischen Zentren, insbesondere durch ausreichende
Infrastrukturerschließung
- Ziel der Mischung der
Grunddaseinsfunktionen Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Bildung,
Freizeit
-
Nutzbare Internetplattform über
verfügbare Gewerbeflächen mit
Informationen rund um den Standort.
Vergleich Kommunalsteuer-Einnahmen 2002 - 2008
Nur durch das Erkennen und die
Umsetzung dieser Ziele wird es der Stadt Bludenz gelingen, sich in den
kommenden Jahren im Städte- und Gemeindevergleich zu behaupten.
Die SPÖ Fraktion hat hierzu bereits zukunftsweisende Vorschläge
eingebracht. Zum einen was das Betriebsgebiet Tränkeweg
und zum anderen das Betriebsgebiet Werit in der
Klarenbrunnstraße anbelangt. Die Verhandlungen mit dem
Eigentümer der Fläche im Tränkeweg, der Fa. Getzner wurden bereits
positiv abgeschlossen. Dank der Initiative der SPÖ Bludenz! |
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Aktive Betriebsansiedlung Bludenz –
ein Anliegen der SPÖ
Die Ansiedelung neuer
Betriebe ist für Bludenz von vitalem Interesse. Arbeitsplatz-Angebot,
Kaufkraft und Bevölkerungswachstum der Stadt gilt es anzuheben. Aber
auch das in den letzten Jahren sich vergleichsweise ungünstig
entwickelte Kommunalsteuer-Aufkommen von Bludenz muss nachhaltig
verbessert werden.
Sehr erfreulich sind jüngst gemeldete Erfolge der Stadtmarketing GmbH
hinsichtlich Anwerbung und Unterbringung von Betrieben. Mächtige Areale
mit BBII Betriebswidmung liegen jedoch seit längerem brach und bedürfen
vorerst einer vermarktungstauglichen Adaptierung etc., um geeignete
Interessenten finden zu können und befriedigende Erlöse zu erzielen.
Genannt seien hier das WERIT-Areal und das Betriebsgebiet am Tränkeweg
mit einer Gesamtfläche von 40.500 m².
Die sozialdemokratische Rathausfraktion sieht dringenden politischen
Handelsbedarf, jene Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine
Voraussetzung für erfolgreiche Anwerbung von Betrieben sind. Auf
Initiative der sozialdemokratischen Fraktion wurde – nach 10 Monaten (!)
Tagungsstillstand – vom Vorsitzenden, StR. Dr. Thomas Lins, auf den
11.10.2007 der Wirtschaftsausschuss einberufen. Anträge der
sozialdemokratischen Fraktion, die auf die Schaffung geeigneter
Rahmenbedingungen für Betriebsansiedelung und auf ein Konzept zur
Nutzbarmachung weiterer Betriebsgebiete abzielen, fanden keine
Zustimmung der ÖVP. Die ÖVP brachte auch keinen eigenen Antrag zum Thema
ein. Trotz der im Kooperationsvertrag mit der SPÖ gemeinsam deklarierten
Absicht, eine aktive Betriebsansiedelungspolitik zu betreiben, sieht die
ÖVP selbst in der Halbzeit der Funktionsperiode scheinbar immer noch
keinen Handlungsbedarf für politische Aktivität. Wann stellt sich die
ÖVP dem Thema endlich mit Lösungsansätzen? |
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| Sozialdemokratisches Team im
Wirtschaftsausschuss der Stadt Bludenz: |
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StR Arthur Tagwerker
Andrea Hopfgartner
Gebhard Bickel
Mag(FH)DI(FH) Fredy Müller
Michael Mesa |
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| Sozialdemokratisches Team im Finanzausschuss
der Stadt Bludenz: |
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DI Günther Pircher
Mag(FH)DI(FH) Fredy Müller
Norbert Lorünser
Andrea Hopfgartner
Walter Khüny |
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