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Verkehrs-politik
Verlegung L 190 - Detailplanung
Paschg - Betriebs-
ansiedelung als Motor für die Alpenstadt
Neue Technologie sorgt für mehr Verkehrssicherheit - Weltweit einzigartiger Verkehrsspiegel
 
 
 
 
 
 
Wolfgang Weiss

Stadtrat für Raum- und Verkehrsplanung
Fraktionsobmann

T 0664 4484994
E wolfgang.weiss@vol.at

 

Verlegung L 190 - Detailplanung

Startschuss fällt im Herbst

Liebe Bludenzerinnen und Bludenzer

Geraume Zeit ist vergangen, seit die Verlegung der L190 in der Stadtvertretung im September 2008 einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg beschlossen wurde.

Medial ist Ruhe eingekehrt, aber in den Büros des Landes, der Stadt Bludenz sowie in beauftragten Ing. Büros wird fleißig an der Umsetzung gearbeitet. Zum Zeitpunkt der Beschlussfassung war noch so mancher von der Sinnhaftigkeit der Verlegung nicht überzeugt. Mit der Erstellung und Präsentation des Innenstadtleitbildes - in welchem die Straßenverlegung das Rückgrat für zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten für die Stadt bildet - wurde die Notwendigkeit mehr als deutlich unterstrichen! Zugegebener Maßen treffen Verkehrslösungen niemals auf 100%ige Zustimmung – dies liegt in der Natur der Sache.

Bis in die Sommermonate werden vom Land noch folgende Punkte untersucht:

• UVP – Ja oder Nein: Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist dann notwendig, wenn 15.000 oder mehr Fahrzeuge pro Tag einen Straßenabschnitt passieren. Um hier Gewissheit darüber zu haben, wurde eine neue Verkehrszählung in Auftrag gegeben. Sollte sich he- rausstellen, dass die Marke überschritten wird, würde dies eine Verzögerung von zwei Jahren bedeuten.

• Wirkungsanalyse für den Ostabschnitt: Als mögliche Alternative wird die Führung der Trasse über die Hermann-Sander-Straße / Bleichestraße (anstatt Ignaz-Wolf-Straße) untersucht.

• Wirkungsanalyse für die Verlängerung Äuleweg – Bahnhofstraße:

Im Bereich des Gebäudes Bahnhofplatz 4 (Nachtlokal Atlantis) wird die Linienführung nochmal dahingehend überprüft, ob eine Umfahrung des Kellers möglich ist. Die Prüfung erfolgt auf Basis eines Verkehrsmodells.

Nach Prüfung aller ausständigen Punkte, wird die Detailplanung gemeinsam von der Stadt Bludenz und dem Land Vorarlberg in Auftrag gegeben. Startschuss für die Detailplanung ist Herbst 2011.

Radverbindung am Bahnhof

Wie bereits in den Medien präsentiert, wird die von der Abt. Stadtplanung ausgearbeitete Radabstellanlage in den kommenden Monaten am Bludenzer Bahnhof realisiert. Weiters wird es hinkünftig möglich sein, auf einem Radfahrstreifen gegen die Einbahnregelung beginnend von der AK bis zum Bahnhof mit dem Rad zu fahren! Was in der Realität bereits seit Jahren praktiziert wird, wird nun verkehrstechnisch geregelt! Ein wichtiger Schritt in Richtung fahrradfreundliche Gemeinde!

Ihr Stadtrat für Verkehr und Stadtplanung

Wolfgang Weiss

 

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Paschg - Betriebsansiedelung als Motor für die Alpenstadt:

Der Bedarf an Betriebsflächen ist eindeutig vorhanden, wie dies zum Beispiel die Region Vision Rheintal unter Beweis stellt (zw. 10 und 16 ha/Jahr). Ziel muss es deshalb sein, zusätzliche Betriebsflächen zu schaffen. Denn „Ohne Flächen keine Betriebe − ohne Betriebe keine Arbeitsplätze“!

Im Bereich Paschg befinden sich große zusammenhängende Flächen, die für eine betriebliche Bebauung ausgezeichnet geeignet sind. Sei es logistisch durch die Nähe zur Autobahn oder aufgrund des genügenden Abstandes zu den bestehenden Wohngebäuden in Brunnenfeld und Unterbings. Konflikten mit Wohnnachbarn würde so von vornherein begegnet.

Insgesamt wäre hier langfristig (bis in 15 Jahren) ein Betriebsgebiet von ca. 30 ha möglich. Bis zu 1000 zusätzliche Arbeitsplätze für unsere Stadt könnten entstehen. Es muss Ziel der Stadtentwicklung sein, diese Chance ehest wahrzunehmen und in Etappen voranzutreiben. Hierzu bedarf es einer umsichtigen Planung, eines Dialoges mit den Grundeigentümern und einer offensiven und nachhaltigen Betriebsansiedlungsstrategie.

Verantwortungsvolle, zukunftsorientierte Politik ist mein Motto und mein Ziel!

Herzlichst Ihr Stadtrat für Verkehrs– u. Stadtplanung

Wolfgang WEISS

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Neue Technologie sorgt für mehr Verkehrssicherheit
Weltweit einzigartiger Verkehrsspiegel

Wer kennt  sie nicht, Verkehrsspiegel, die an unübersichtlichen Kreuzungen oder gefährlichen Ausfahrten positioniert sind und durch deren Hilfe, ein gefahrloses Queren – Einbiegen, für den Straßenverkehrsteilnehmer, ermöglicht wird. Allerdings beschlagen oder vereisen herkömmliche Spiegel auf Grund von Temperaturschwankungen und Kondenswasserbildung.  Man spricht dann von „zugefrorenen Verkehrsspiegeln“, welche somit an vielen Tagen oft stundenlang keinen Dienst mehr erweisen und der Fahrzeuglenker wieder auf sich selbst gestellt ist.
Die Firma Reform-Spiegel ist Hersteller des weltweit einzigen Verkehrsspiegel, der durch seinen speziellen Innenausbau ein Beschlags- und Vereisungsfreiheit bis weit über -20°C garantiert, ohne Strom und Solar. Dieser in Bludenz bis dato einziger Verkehrsspiegel wurde in Radin auf der Klostertalerstraße aufgestellt. Kern dieser Technologie stellt ein spezielles Gel im Innenteil des Verkehrsspiegels dar, welches ein gleich schnelles Abkühlen von  Spiegel und Umgebungstemperatur verhindert und somit ein Beschlagen oder Vereisen nahezu unmöglich macht. Eine dreifache Isolierung aus speziellem Schaumstoff verlangsamt diesen Prozess zusätzlich und garantiert klare Sicht im Sommer (beschlagsfrei) als auch in den kältesten Wintermonaten. 
Vorteile:

  • keine Kabelgrabungen
  • keine laufenden Stromkosten
  • keine Wartungskosten
  • bequemer Austausch der Spiegelfront nach Beschädigung

Diese revolutionäre Technologie eines Verkehrsspiegels wird hin künftig ein nicht mehr wegzudenkendes Element der Verkehrssicherheit  in der  Stadt Bludenz  darstellen. Trotz erhöhter Anschaffungskosten werden, ab dem Jahr 2010, sukzessive sämtliche Verkehrsspiegel ausgetauscht, um  so die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet weiter zu erhöhen!

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Sozialdemokratisches Team im Verkehrsplanungsausschuss der Stadt Bludenz:

StR Wolfgang Weiss, Obmann
Gebhard Bickel

DI Martin Bitschnau
Erwin Prenner
Arno Strecker

 
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