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Stadtparteitag der SPÖ-Bludenz
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Massive Erhöhung der Grünmüll-
gebühren in Bludenz

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Erika Pichler neue Stadtfrauen-
vorsitzende der SPÖ-Frauen Bludenz

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Verbesserungen am Bahnhofsplatz und in der Straßen-
beleuchtung

Voranschlag 2012 – Stadt Bludenz

Bludenz im guten Licht
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Wegweisend unterwegs in Bludenz

ÖVP spielt mit der Sicherheits-
versorgung

Finanznot der Stadt
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Situierung Klosterkinder-
garten

Situierung Klosterkinder-
garten bringt Probleme
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Sozialpolitisches Armutszeugnis der ÖVP Bludenz

Landes-
konferenz der SPÖ-Frauen Vorarlberg

Lebenselixier Wasser - eine wichtige Grundlage
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Radrouten-
konzept Bludenz, Bürs, Nüziders

Neue Radabstell-
plätze am Bludenzer Bahnhof

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Verlegung L190 - Detailplanung

Gebhard Bickel neuer Bezirks-
vorsitzender in Bludenz

Städtische Bau-
vorhaben 2011 - Umsetzung Beschilderungs-
konzept

Medizinische Versorgung im Bezirk Bludenz stark eingeschränkt ...

Wirtschafts-standort Bludenz
CIMA-Studie zeigt alarmierende Erkenntnisse auf
Bludenz stärken – ein Anliegen der Sozial- demokraten
Die Bludenzer Sozialdemokraten stellen sich der Herausforderung, Bludenz für die Zukunft zu stärken.
Stärkung des Wirtschafts-Standortes Bludenz und der Innenstadt
Problemstellungen erfordern neue Lösungsansätze
Volksschule St. Peter bekommt mehr Platz
 


Stärkung des Wirtschaftsstandortes Bludenz und der Innenstadt

Problemstellungen erfordern neue Lösungsansätze

Die ÖVP mit Bgm. Katzenmayer stellt die Wirtschaftslage seit Jahren als „rosig“ dar. Dabei bleiben maßgebliche Bewertungszahlen aus der jüngsten Kaufkraftstrom- und Einzelhandelsuntersuchung unbeachtet. Für die Stadt Bludenz  besagt diese Untersuchung (Zeitraum 2001 bis 2009):

Kaufkraft-Index (entspricht Wohlstandsniveau):   minus 25%
Verkaufsflächen       in Bludenz minus 12%
    in Bürs plus 39%
Aufenthaltsdauer auswärtiger Konsumenten
(Indikator bzgl. Attraktivität des Einkaufsraumes)
  minus 22%

Diese Kennzahlen müssen die Verantwortlichen alarmieren und decken sich mit der allgemeinen Wahrnehmung der Innenstadtentwicklung der letzten Jahre. Da helfen die vom Stadt-Marketing angeführten Hinweise, dass Bludenz als „sympathisch, gemütlich und gepflegt“ empfunden werde, nicht weiter. Trotz beliebter Einzelveranstaltungen (Klostermarkt, Schokoladefest etc.) ist die oben aufgezeigte Entwicklung eingetreten. Es bedarf also weiterer, grundlegender Verbesserungen des Standortes und seiner Leistungen. Auch Katzenmayers Hinweis auf die Sonnenbegünstigung von Bludenz ist nicht sonderlich hilfreich.

Anfang März wurde – nach wiederholter Ankündigung seit 12 Jahren – das von allen Seiten ersehnte Kronenhaus-Projekt inszeniert. Mehr als verdächtig – 2 Wochen vor der vergangenen Gemeindewahl! Hoffentlich kommt es jetzt zur Umsetzung. Nur: dieses Projekt alleine kann den nötigen nachhaltigen Umschwung nicht bringen.

Neben der Innenstadtentwicklung müssen der Erhalt und die Neuansiedlung von Betrieben ein politischer Schwerpunkt sein. Hier geht es um die Wirtschaftskraft von Stadt und Bevölkerung, Bereitstellung qualifizierter Arbeitsplätze und damit zusammenhängend um das Bevölkerungswachstum. Es muss erkannt werden, dass die derzeit verfügbaren Betriebsflächen aus verschiedenen Widrigkeiten keine Interessenten finden. Auch hier sind grundlegend andere Überlegungen anzustellen.

Die SPÖ sieht die Zukunftschance in einem großflächigen Betriebsgebiet Paschg. Dabei gilt es, den oben genannten  grundlegenden Zielen gerecht zu werden. Hinzu kommt, dass durch die bereits fixierte Neutrassierung der Bahnlinie ein Teil der Paschg ohnedies durchschnitten wird. Durch die Neutrassierung besteht die günstige Möglichkeit, Bahnanschlüsse zum Betriebsgebiet zu errichten.

Selbstverständlich kann dieses im Laufe von etwa 15 Jahren umzusetzende Betriebsansiedlungsvorhaben nur einvernehmlich mit den derzeitigen Grundeigentümern realisiert werden. Die betroffenen Eigentümer sollen dabei nicht die Verlierer sein. Von Seiten der ÖVP und Bgm. Katzenmayer wird aber von vorneherein schon wieder die Nichtumsetzbarkeit verkündet. Ideen oder Konzepte zur Verbesserung des Wirtschaftsstandortes sind von dieser Seite nicht zu hören.

Die OLB unter Mag. Karin Fritz meldet nur Bedenken ohne brauchbare Alternativen an. Es wird über die Schwäche des Wirtschaftsstandortes lamentiert und einem überregionalen Vorgehen das Wort geredet. Diesbezüglich bestehen bekanntlich Abhängigkeiten, die einer absehbaren Verbesserung der Situation für Bludenz im Wege stehen. Auch einmal vorgenommene Flächenwidmungen sind nicht sakrosankt und müssen in die Überlegungen einbezogen werden.

Die SPÖ Bludenz sieht die Probleme real und will mit neuen Lösungsansätzen ihren Beitrag zur positiven Zukunftsgestaltung leisten.

 
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