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CIMA-Studie zeigt alarmierende Erkenntnisse auf
• Aufenthaltsdauer (Indikator bzgl. Attraktivität des Einkaufsraumes) auswärtiger Konsumenten in Bludenz minus 22%. Von offizieller Seite der Stadt Bludenz wird über die Ergebnisse der Studie aus naheliegenden Gründen kaum berichtet. Zu einer objektiven Beurteilung der wirtschaftlichen Ist -Lage und Einleitung zielgerichteten Handelns sind solche Erkenntnisse aber essentiell. Die Sozialdemokraten sehen dringenden Handlungsbedarf und stellen sich der Realität. Obige, für sich sprechende Eckdaten der Untersuchung sind Spiegelbild einer verfehlten - wenn überhaupt vorhandenen - Wirtschaftspolitik der ÖVP! Dass in den letzten Jahren namhafte Betriebe abgewandert sind, ist hinlänglich bekannt. Auch im laufenden Jahr wird zumindest ein weiterer potenter Betrieb aus Bludenz abwandern. Auf die Frage, „Was ist der Grund für die Abwanderung?“, gibt es politisch eine Antwort: die Notwendigkeit, geeignete Grundflächen zu erwerben, wurde von der ÖVP nicht erkannt. Das ständige Fordern der SPÖ Bludenz nach Ankauf geeigneter Grundflächen, lehnte die ÖVP-Mehrheit ab! Den Preis für diese Fehlpolitik zahlen wir heute und hin künftig, wenn die ÖVP Haltung der ÖVP dieselbe bleibt wie. Dass eine schlechte Wirtschaftspolitik sich negativ auf das Steueraufkommen und letztlich auf die Bevölkerungsentwicklung auswirkt, versteht sich von selbst. Folgedessen erhöhen sich die städtischen Gebühren, was wiederum alle BludenzerInnen trifft! Der Bedarf an Betriebsflächen ist eindeutig vorhanden, wie dies zum Beispiel die Region Vision Rheintal unter Beweis stellt. Dort beträgt die Nettonachfrage an Betriebsgebietsflächen im langjährigen Schnitt jährlich zwischen 10 und 16 ha. Ziel der SPÖ ist es deshalb, zusätzliche Betriebsflächen zu schaffen. Denn „Ohne Flächen keine Betriebe − ohne Betriebe keine Arbeitsplätze“! Im Bereich Paschg befinden sich große zusammenhängende Flächen, die für eine betriebliche Bebauung ausgezeichnet geeignet sind. Sei es logistisch durch die Nähe zur Autobahn oder aufgrund des genügenden Abstandes zu den bestehenden Wohngebäuden in Brunnenfeld und Unterbings. Konflikten mit Wohnnachbarn würde so von vornherein begegnet.
Insgesamt wäre hier langfristig ein Betriebsgebiet von bis zu 30 ha möglich. Bis zu 1000 zusätzliche Arbeitsplätze für unsere Stadt könnten entstehen. Ein solches Projekt kann nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Es muss aber Ziel der Stadtentwicklung sein, diese Chance ehest wahrzunehmen und in Etappen voranzutreiben. Hierzu bedarf es einer umsichtigen Planung, eines Dialoges mit den Grundeigentümern und einer offensiven und nachhaltigen Betriebsansiedlungsstrategie.
Arthur Tagwerker „kommt“ aus der Wirtschaft – er stellt sich mit seinem Team den Herausforderungen der Zukunft!
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